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Jahresrückblick

27.12.2019

Wir lassen das Jahr nochmal Revue passieren und blicken zurück. Es gab viele Siege und teilweise vermeidbare Niederlagen in der Oberliga. Trotzdem war es ein sehr erfolgreiches Jahr, in dem wieder alle an ihre Grenzen gegangen sind.


Teil 1 - GFC kommt gut aus der Winterpause (erscheint am 27.12.2019)

Die erste Winterpause in der Oberliga konnte genossen werden, denn die Hinrunde der Saison 2018/2019 war ein Knüller und es ging in der Vorbereitung auf die Rückrunde um die Bestätigung. „Wir machen uns überhaupt keinen Druck, aber unser Ziel ist es die Hinrunde zu bestätigen“, sagte GFC-Trainer Roland Kroos im Januar 2019. Kurz vor Ende des Wintertransferfensters zogen die Greifswalder dann noch einen Neuzugang aus dem Ärmel. Hannes Mietzelfeld kam aus der Regionalliga Nordost zum GFC und konnte sich sofort gut in die Mannschaft etablieren. Der erfahrene Linksfuß spielte in der Jugend beim FC Hansa Rostock und bei RB Leipzig. Die Qualitäten brachte der 25-jährige sehr gut ein und unvergessen sind seine Läufe auf der linken Außenbahn und die passenden Hereingaben. Nach dem Auftaktsieg gegen Lok Stendal, konnte sich Mietzelfeld mit seiner ersten Torvorlage bei Hertha Zehlendorf auszeichnen. Seine Flanke auf Maxim Banaskiewicz rettete dem GFC einen Punkt in Berlin. Im März kam dann Tennis Borussia Berlin ins Volksstadion und musste sich wieder geschlagen geben. Die Greifswalder Kicker drehten die Partie nach Rückstand in ein 2:1-Heimerfolg um und feierten sich zurecht. Neben dem Sieg gegen den FC Strausberg gab es im ersten Vierteljahr 2019 nur eine Niederlage. Überraschend unterlagen die GFC-Kicker beim SV Altlüdersdorf deutlich mit 1:4.



Teil 2 - Überragende Saison endet mit drei Niederlagen (erscheint am 28.12.2019)

Für den Greifswalder FC ging es Anfang April mit einer herben 5:0-Niederlage in Lichtenberg los. Beim Topteam aus Berlin, das später dann auch den Aufstieg in die Regionalliga klar machte, ging die Elf von Trainer Roland Kroos baden und hatte kaum etwas dagegen zu setzen. Von der Niederlage erholten sich die Kicker aber schnell und es folgten vier Siege bei einem Torverhältnis von 11:1. In dieser Zeit mussten auch die Lizenzunterlagen für die Regionalliga eingereicht werden, denn theoretisch bestand die Chance ja noch. Die Greifswalder entschieden sich mit Weitsicht auf Verzicht eines möglichen Aufstiegsrechts und wollten die Saison gut zu Ende bringen. Das gelang aber nur noch einmal beim 1:1 gegen die TSG Neustrelitz, denn in den letzten drei Partien ließ die Mannschaft des Greifswalder FC viel zu viel zu und musste drei Niederlagen einstecken. 14 Gegentreffer in drei Spielen spiegelten den Saisonverlauf überhaupt nicht wieder, aber die Luft war einfach raus. Abschließend muss man dann aber sagen, dass die Saison mehr als erfolgreich war. Als Aufsteiger mischten der GFC direkt oben mit und konnte für Furore sorgen, womit wohl nicht viel gerechnet hatten.

Teil 3 - Saisonstart nach Maß (erscheint am 29.12.2019)

Im Sommer musst der Greifswalder FC herbe Abgänge verzeichnen. Mit Frank Rohde ging der treffsicherste Stürmer der letzten Jahre. Dazu kam der Verlust von Nauhan, der in der Saison 18/19 zweitbester Torjäger des GFC war. Hannes Mietzelfeld und Sebastian Olszar gingen ebenfalls andere Wege. Tom Fraus war der erste Neue im GFC-Trikot, der die Lücke in der Offensive schließen sollte. Erst spät konnten die Oberliga-Kicker weitere neue Leute präsentieren. Kamil Pozniak, Jannis Farr und Robin Krolikowski verstärkten das Kroos-Team. Sportlich lief es zu Beginn der Saison einfach wie geschmiert. Zwar holte der GFC zum Auftakt in Torgelow nur einen Punkt, dann folgten aber drei Siege. Die erste und einzige Niederlage der Oberliga-Hinrunde gab es bei der Reserve des FC Hansa Rostock. Mit 4:1 war das Ergebnis ziemlich deutlich. Auf dem Feld sah man diese Überlegenheit aber überhaupt nicht. Die Greifswalder zogen aber die richtigen Schlüsse aus der Niederlage und holten im September zwei weitere Siege und konnten sich erneut in der Spitzengruppe der Oberliga etablieren. Das, vor der Saison, ausgegebene Saisonziel „einstelliger Tabellenplatz“ scheint mit dem Stand September sehr wahrscheinlich.

Teil 4 - GFC setzt sich ganz oben fest (erscheint am 30.12.2019)

Nach der Niederlage bei der Drittliga-Reserve gab es für den Greifswalder FC nur noch positive Ergebnisse, mit einer Ausnahme. Im Landespokal-Achtelfinale schieden die GFC-Kicker beim SV Pastow aus und konnten nicht im Wettbewerb überwintern. In der Liga lief es im letzten Jahresviertel blendend. Sechs Siege und zwei Unentschieden waren es seit Oktober, in denen die Greifswalder vor allem in der Defensive voll überzeugten. Nur drei Gegentore gab es in acht Partien. Eine Wahnsinnsbilanz, die den GFC vom Meistertitel träumen lässt. Mit einem Spiel weniger beendeten die Greifswalder das Jahr auf dem dritten Platz. Und zum Erstplatzierten Tennis Borussia Berlin sind es nur zwei Punkte. „Die Chance auf die Regionalliga ist wahrscheinlich so groß wie noch nie“, sagte GFC-Sportvorstand Daniel Gutmann im Dezember. Nach dem letzten Spiel gegen Torgelow gab es anschließend vom Cheftrainer Roland Kroos nochmal ein ein großes Lob: „Ich muss meiner Mannschaft und meinem Trainer- und Betreuerteam ein großes Kompliment machen. Alle haben richtig gut mitgezogen und haben Vollgas gegeben. So macht es einfach Riesen Spaß“, sagte der 60-jährige. Für die Greifswalder geht ein sehr erfolgreiches Jahr zu Ende. So ein Jahr wünscht man sich nochmal, aber nun können sich die Kicker des GFC erstmal erholen, bevor es im neuen Jahr von vorne los geht.