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Greifswalder FC siegt im Heimspiel

14.04.2019

Es war kein gutes Fußballspiel, aber letztlich zählen nur die drei Punkte, die der Greifswalder FC einsackte. Im Spiel gegen den Charlottenburger FC Hertha 06 siegten die GFC-Kicker mit 2:0 durch die Tore von Peterson Appiah und Julian Rüh.


„Es war sicher nicht unser bestes Spiel, aber das kann man in dieser Saisonendphase auch nicht immer erwarten, sagte GFC-Coach Roland Kroos nach dem 2:0-Heimspielerfolg gegen den Charlottenburger FC Hertha 06. „Für mich war es letztlich aber ein verdienter Sieg. Ich müsste mal Martin Leu fragen wie viel Bälle er halten musste. Das war nicht viel“, sagte Kroos nach dem Spiel gelassen. Ganz anders sah Murat Tik, Trainer der CFC Hertha, die Partie: „Für mich hätte mein Team den Sieg viel mehr verdient gehabt, weil sie mehr in die Waagschale geworfen hat. Greifswald hat mich für ein Heimteam enttäuscht, weil sie sich viel zu wenig Torchancen herausgespielt haben, so der 44-jährige Berliner Trainer. So unterschiedlich können also die Auffassungen sein. 

Für die Greifswalder war der Heimsieg ein wichtiger Erfolg, der nach der bitteren 5:0-Niederlage im Spitzenspiel beim SV Lichtenberg 47 wieder für Selbstvertrauen sorgen sollte. Diesen Aufschwung kann der GFC auch gut gebrauchen, denn für die Kicker des Greifswalder FC geht es an den kommenden vier Spieltagen gegen Teams aus MV. Wismar, Torgelow, Malchow und Neustrelitz warten nun auf die Greifswalder und werden wie in der Hinrunde bestimmt allesamt ein Highlight für alle Beteiligten, doch erstmal überzeugten die Greifswalder mit dem Heimsieg gegen Charlottenburg.

Die Partie ging flott los als Ryo Miyazaki Peterson Appiah auf der rechten Seite freispielte und dieser mit Tempo in den Strafraum lief. Sein flacher Ball in den Fünfmeterraum fand aber keinen Abnehmer und der Ball wurde vom CFC geklärt. Immer wieder versuchten es die Greifswalder die Abwehr der Berliner zu überspielen. Ein Chipball klappte dann richtig gut und Frank Rohde lief unbedrängt in den Strafraum, bediente den mitgelaufenen Peterson Appiah, für den es eine Leichtigkeit war den Ball im Tor unterzubringen. 

Mit der 1:0-Führung im Rücken spielten die Greifswalder lockerer auf, konnten sich aber keine richtigen Großchancen mehr herausspielen. Aber auch die Gäste aus der Hauptstadt taten sich offensiv schwer und konnten nicht gefährlich werden. Und wie es so oft ist, wenn aus dem Spiel heraus nicht’s geht, dann muss ein Standard her. GFC-Toptorjäger Frank Rohde wurde Mitte der zweiten Hälfte von Samardzic von den Beinen geholt und über dieses Foul ärgerte sich vor allem CFC-Trainer Murat Tik: „Es war an der Außenlinie und weit weg von unserem Tor. Das war einfach unnötig.“

Dass daraus der zweite GFC-Treffer fiel ist dann noch bitterer für die Berliner. Linksfuß Hannes Mietzelfeld brachte den Ball von rechts in den Strafraum und ganz weit hinten löste sich Julian Rüh von seinem Gegenspieler und brachte den Ball im Tor unter. „Ich freue mich total über den Sieg und natürlich auch über mein Tor. Das ist für mich immer wieder etwas Besonderes“, sagte der 18-jährige Rüh nach seinem zweiten Saisontreffer.