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GFC zieht mit Ach und Krach in die nächste Runde ein

12.08.2017

Kein gutes Spiel, aber trotzdem gewonnen. Nach einer zähen Partie des Greifswalder FC beim SV Sturmvogel Lubmin machte Mickley kurz vor der Verlängerung den erlösenden Siegtreffer.


„Wir können einfach nicht zufrieden mit unserer Leistung sein“, analysierte Roland Kroos, Trainer des Verbandsligisten Greifswalder FC, nach dem Weiterkommen beim Landesklasse-Team des SV Sturmvogel Lubmin. Eigentlich könnten die Greifswalder glücklich sein, denn am Ende zählt das Weiterkommen in die nächste Pokalrunde, aber mit so einer Leistung kann man natürlich nicht wirklich zufrieden sein.

„Für uns geht es jetzt ganz normal weiter, aber man sieht natürlich, dass uns viele Spieler gefehlt haben, die den Unterschied machen können“, so Kroos. Insgesamt muss der GFC-Trainer derzeit auf acht Stammspieler verletzungsbedingt verzichten. Dazu kam, dass Bütterich aus dem Ligaspiel gegen Ueckermünde gesperrt war. Im Pokalderby war eigentlich klar wer den Ton angibt und weitestgehend waren die Greifswalder auch aktiver und hatten mehr Ballbesitz, doch die Sturmvögel standen defensiv gut organisiert und machten die Räume im Zentrum eng, sodass die GFC-Kicker kaum in ihr Kombinationsspiel kamen.

Die erste Möglichkeit gab es für den Greifswalder FC nach 26 Minuten. Nick Lösel bekam einen Ball von Sendroiu, doch Lösel’s Schuss landete nur am Außennetz. Lösel hatte auch die zweite Aktion des GFC. Wieder bereitet Sendroiu den Ball vor. Lösel versuchte es mit dem Kopf, aber der Ball fiel in die Arme von Lubmin-Keeper Reinke (30.). Roland Kroos vermisste vor allem die Chancenerarbeitung seines Teams: „Wir haben uns am Ende viel zu wenig Torchancen herausgespielt. Das war viel zu wenig von uns.“

Der zweite Abschnitt fing für den GFC nicht gut an. Einen langen Ball erlief sich Lubmin-Außen Behrens, der aus 16 Metern abzog. Der Schuss verfehlte nur knapp das Gehäuse von Nico Barz im GFC-Kasten (47.). Beim Greifswalder FC ging offensiv erstmal nichts und die Lubminer wurden mutiger. Sturmvogel-Stürmer Christian Röder tauchte auf einmal völlig allein vor Barz auf und suchte den Abschluss. Barz war letztlich zur Stelle und wehrte den Ball zur Seite ab (54.).

Eine kleine Annährung auf das Tor des SV Sturmvogel Lubmin nahm GFC-Kapitän John Berger, als er einen Eckball von Sendroiu in Richtung Tor brachte. Der Ball landete aber nur auf der Latte und es gab folgerichtig Abstoß (72.). Am Ende musste es ein 18-jähriger für den Greifswalder FC richten. Marc Mickley kam nach dem Seitenwechsel für Effland ins Spiel und konnte ein Solo hinlegen. Sein platzierter Schuss knallte vom Innenpfosten ins Tor und ließ Keeper Reinke keine Abwehrchance (89.). Mickley war nach der Partie natürlich glücklich über sein Tor: „Ich freue mich, dass ich einen Treffer zum Weiterkommen beisteuern konnte“, so der Mittelfeldakteur des Greifswalder FC.

Die Lubminer ließen nach dem Treffer natürlich alle Köpfe hängen und standen kurz vor einer Sensation. Für die Greifswalder, die in der Schlussphase nichts mehr anbrennen ließen, war es ein Spiel, das man wohl eher schnell vergessen sollte, denn mit so einer Leistung wird es in den kommenden Verbandsliga-Wochen sehr schwer. ______________________________________________________________________________________________________

SV Sturmvogel Lubmin - Greifswalder FC 0:1 (0:0)

Tore:

0:1 Marc Mickley (89.)

Zuschauer: 210

Aufstellungen:

SV Sturmvogel Lubmin: Reinke, Gaede, Scheibel, Hansen, Krüger, Ziegler, Röder (72.Linde), Martens, Kusch, Wege, Behrens (90.Hacker)

Greifswalder FC: Barz, Schröder, Kruse, Berger, Henkel, Gellentin, Kröger, Rohde, Sendroiu (90.Schönfeld), Effland (46.Mickley), Lösel (70.Lösel)

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