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Aus im Pokal - GFC verliert nach starker Leistung beim FC Hansa

17.04.2017

Wer dem Greifswalder FC vor dem Landespokal-Viertelfinale beim FC Hansa Rostock gesagt hätte, dass sie über 120 Minuten hinten die Null halten und ins Elfmeterschießen kommen, wäre wahrscheinlich als Träumer bezeichnet worden, aber genau das wurde wahr, denn der Greifswalder FC fightete bis zum Umfallen und schaffte fast die Sensation!


Leider lief es im Elfmeterschießen nicht so gut und die Greifswalder verloren dramatisch mit 3:2 gegen den Rostocker Drittligisten. Dramatisch, weil der GFC mit Christian Person im Kasten die ersten beiden Elfmeter halten konnte und durch Jovanovic und Rohde mit 2:0 in Führung ging. Die Rostocker blieben jedoch cool und Wannenwetsch und Gebhart trafen vom Punkt. Nach dem Kröger, Hartwig und Berger verschossen machte Garbuschewski den Sack für den FCH zu und brachte sein Team ins Pokal-Halbfinale.

In den 120 Minuten vor dem Elfmeterkrimi konnte man nicht von einem deutlichen Klassenunterschied sprechen, denn der Greifswalder FC kämpfte und stand in der Defensive extrem gut. Dem FC Hansa Rostock schmeckten die Greifswalder überhaupt nicht und so kam der Rostocker Drittligist im ersten Abschnitt  kaum zu nennenswerten Chancen. Aber auch der Greifswalder FC war nicht allzu gefährlich – einzig ein Freistoß von Mike Bütterich sorgte für Raunen bei den 900 Zuschauern, doch Keeper Aubele klärte den Schuss ab.

Im zweiten Abschnitt investierten die Rostocker mehr und gingen Risiko, doch das brachte Räume für den Sechsligisten. Nach einer Stunde schickte Hartwig Olszar, der den Ball flach in die Mitte brachte. Gutjahr konnte den Torabschluss nicht kontrollieren und FCH-Keeper Aubele hielt den Ball fest. Die Rostocker wirkten ideenlos und bekamen offensiv nicht viel zustande. Der GFC nutzte dagegen die Räume gut aus und kam durch Olszar zweimal zu guten Chancen, doch der Ball ging zuerst über das Gehäuse des FC Hansa und bei der zweiten Chance glänzte Aubele im Hansa-Tor.

Auch in der Verlängerung taten sich die Rostocker schwer, aber auch der Greifswalder FC wurde zunehmend müder. Die wohl größte Chance aus dem Spiel heraus hatte Hansa’s Wannenwetsch, der nach einer geklärten Ecke zum Schuss kam und den Ball an die Unterkante der Latte haute. Nach 120 Minuten war Schluss und es ging ins Elfmeterschießen, dass der FCH gewann. Für die Rostocker war es am Ende eine Pflichtaufgabe, die erfüllt wurde. Für den Tabellenführer der Verbandsliga eine Leistung auf die man stolz sein kann.

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Stimmen zum Spiel:

Hagen Reeck - Trainer: Natürlich sind wir traurig, aber ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Am Ende muss man natürlich sagen, dass das Fußball ist, aber unser Team hat heute bewiesen, dass es kämpfen, dagegenhalten kann und im Defensivverbund unangenehm werden kann. Das wird nicht nur noch in dieser Saison sehr wichtig sein, sondern auch in den kommenden Spielzeiten.

Daniel Gutmann - Sporvorstand: Ein großes Lob an die Mannschaft und das Team dahinter. Der Nachmittag hat gezeigt, wozu der Greifswalder FC fähig ist. Die positiven Dinge müssen wir nun mit in die Liga nehmen!

Patrick Henkel - Kapitän: So ist Fußball. Morgen steht in der Zeitung, dass wir stark waren und in zwei Wochen spricht niemand mehr davon. Wir haben über 120 Minuten gefightet und letztlich ist es bitter. Trotzdem sind wir stolz auf die Leistung. Wir haben gegen einen Drittligisten über 120 Minuten zu Null gespielt.

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Aufstellungen:

FC Hansa Rostock: Aubele, Nadeau, Garbuschewski, Gebhart, Stevanovic (57.Wannenwetsch), Fehr, Ülker, Benyamina, Bülbül (60.Berger), Holthaus, Bischoff (54.Väyrynen)

Greifswalder FC: Person, Berger, Henkel, Bütterich, Jovanovic, Kröger, Olszar (112.Selchow), Hartwig, Sendroiu (66.Rohde), Gutjahr, Lösel

Zuschauer: 900

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